Wohnen und Bauen in Lichtenberg

Der Berliner Bezirk Lichtenberg kämpfte viele Jahre mit einem Negativ-Image: Plattenbausiedlung, Überalterung und hoher migrantischer Anteil in der Bevölkerung. Doch der Nachbarbezirk des trendigen Friedrichshains hat sich in den vergangenen Jahren rundum gewandelt. Gleich am S-Bahn-Ring gibt es trotz starkem Bevölkerungszuwachs in Berlin immer noch genügend Platz für Kinder, bunte WGs, Singles, Rentner und eine überaus lebendige Kreativszene. Die wachsende Zahl an Clubs, Theater- und Proberäumen sowie der internationale Flair sind kaum noch zu übersehen.

Daneben entdecken immer mehr Familien die vielfältigen Wohnungsangebote in Lichtenberg, denn hier gibt es mit 7,00 €/qm einen der günstigsten Quadratmeterpreise im Zentrum Berlins. Zum Vergleich: der Quadratmeterpreis in Friedrichshain lag 2014 etwa bei 9,64 €, in Charlottenburg-Wilmersdorf gar bei 9,86 €. In Lichtenberg ist wiederum vom Einfamilienhaus bis hin zum Plattenbau alles dabei und überwiegend komfortabel ausgestattet. Diese Grafik der Berliner Morgenpost veranschaulicht deutlich die Preisentwicklung in den einzelnen Stadtteilen.

Wohnen in Lichtenberg Miettabelle 2014/15

 Ø-Preis (kalt) pro m²Steigerung in %
Berlin gesamt 20148,55 €/ m²
Lichtenberg gesamt 20147,98 €/ m²
Rummelsburg8,29 €/ m²53 % (seit 2010)
Ortsteil Stadtpark8,29 €/ m²46% (seit 2010)
Friedrichsfelde Südmax. 6,97 €/ m²-
Wartenbergmax. 6,97 €/ m²-
Falkenbergmax. 6,97 €/ m²-

Gute Gründe für Lichtenberg

Für WGs und junge Berliner sind die verkehrsgünstige Lage gleich am S-Bahn-Ring und die bezahlbare Nähe zu Friedrichshain unschlagbare Argumente. Beispielsweise ist die Nachfrage nach Wohnungen im Weitling-Kiez an der Grenze zum hippen Nachbarn ungebrochen groß, aber auch sanierte Plattenbau-Wohnungen werden immer beliebter – versprechen sie doch wie zu ihren Glanzzeiten soliden Komfort und erschwingliche Preise.

Familien mit kleinen Kindern zieht es etwas weiter raus – z.B. nach Karlshorst. Auch hier spielt die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr, gute Einkaufsmöglichkeiten, aber auch das steigende Angebot von Krippen, Kitas und Schulen eine große Rolle. Bildungsstadträtin Kerstin Beurich (SPD) schätzt, dass bis zum Jahr 2023 zusätzliche 20 Schulen im Bezirk benötigt werden – ein weiteres Indiz dafür, dass der Bezirk boomt und von Überalterung keine Rede sein kann.

Bauen mitten in der Stadt – Lichtenberg macht’s möglich!

Freuen können sich auch jene, die schon lange vom Eigenheim in bester Stadtlage träumen – denn es gibt bezahlbares und gut erschlossenes Bauland in Lichtenberg, das nur auf Bauherren wartet! Auch ein Blick auf die Webseite des Amtsgerichtes Lichtenberg lohnt sich, denn hier kann man so manches Schmuckstück in Sachen Eigentumswohnung, Grundstück oder Einfamilienhaus ersteigern. Selbstverständlich stellt dabei auch die grüne, ruhige Lage in Waldnähe für viele Neu-Lichtenberger ein wichtiges Argument für die Ortswahl dar. Nachteil der attraktiven Lage: Einbruchgefahr, die in Berlin 2014 erheblich zugenommen hat. So wurden knapp 600 mehr Einbrüche als im Vorjahr registriert, die Quote lag damit bei 5,1% und insgesamt 12.159 Einbrüchen (Zahl der Einbrüche 2013: 11566). Gefahrenquellen sind dabei vor allem schlecht gesicherte Fenster und Türen. Oft kann man größere Schäden vorbeugen oder absichern, indem man eine kostenfreie polizeiliche Beratung in Anspruch nimmt, in sichere Türen und Fenster investiert oder den eigenen Hausrat umfassend absichert – auch gegen anderweitige Schäden.

Frau mit Kindern an Dachfenster

Stadtnah im Grünen leben – mit der richtigen Absicherung erfüllt sich der Traum

 

Singles, Menschen mit geringem Einkommen oder alleinstehende Senioren profitieren ebenfalls von einem Umzug nach Lichtenberg. Das Projektentwicklungsunternehmen GPU aus dem Westerwald hat im Bezirk eine Marktlücke der demografischen Entwicklung Berlins entdeckt und wandelt seit 2008 leerstehende Kaufhäuser, Bürogebäude und Industriegebäude in funktionale und günstige Apartments um. Neubauten sind oftmals viel teurer und von den leerstehenden Objekten hat Lichtenberg noch eine ganze Menge zur Verfügung – die Bezirksverwaltung ist dementsprechend flott mit der Umbaugenehmigung.

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Die Ein- bis Zwei-Zimmer-Wohnungen sind ein echter Glücksgriff für Studenten, alleinerziehende Eltern oder Senioren. Denn ältere Kiezbewohner bleiben meist gerne und so lange wie möglich in vertrauter Umgebung wohnen, viele verfügen noch über DDR-Mietverträge, die ihnen trotz kleiner Rente ein behagliches Leben in den eigenen vier Wänden ermöglichen.